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/ Hendrik Bücker

Gute Aussichten für Unternehmen, die in IP investieren

EPA-EUIPO-Studie über Zusammenhänge zwischen Schutzrechten und Wachstumschancen in der EU

Düsseldorf, 3. Juni 2019 – Kleine und mittlere Unternehmen, die ihr geistiges Eigentum schützen lassen, sind in Europa besonders wachstumsstark. Das geht aus einer aktuellen Studie des Europäischen Patentamts (EPA) und des Amts der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) hervor.

Für Unternehmen, die mindestens ein Schutzrecht angemeldet haben, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Wachstumsphase laut Studie um 21 Prozent höher. Dass diese Unternehmen zu den wachstumsstarken gerechnet werden, ist um 10 Prozent wahrscheinlicher. Bei europäischen Schutzrechtsanmeldungen erhöht sich diese Wahrscheinlichkeit sogar noch einmal: um 17 Prozent. Ferner zeigen das EPA und das EUIPO in ihrer Studie die Vorteile auf, wenn unterschiedliche Schutzrechte angemeldet werden: Wer Marken, Patente und Geschmacksmuster / Designs anmeldet, statt auf eine einzige Schutzrechtskategorie zu setzen, erhöht die Wahrscheinlichkeit zu einem wachstumsstarken Unternehmen zu werden, um 33 Prozent.

Als wachstumsstark gilt ein Unternehmen, wenn es eine durchschnittliche Wachstumsrate von mehr als 20 Prozent pro Jahr in drei aufeinanderfolgenden Jahren vorweisen kann und zu Beginn der Wachstumsphase mindestens 10 Mitarbeiter beschäftigt.

„Die Studie bestätigt einmal mehr, dass es sich für Unternehmen lohnt, Schutzrechte für die eigenen Innovationen anzumelden“, sagt Hendrik Bücker, Patentanwalt und Partner von Cohausz & Florack. „Auch unsere Erfahrungen mit mittelständischen Mandanten zeigen: Wer innovativ ist und seine Ideen schützen lässt, hat beste Chancen zu wachsen und sich im Markt zu behaupten.“

>> zur EPA-EUIPO-Studie „High-growth firms and intellectual property rights“

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