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/ Gottfried Schüll

EUIPO-Chef Campinos wird neuer Präsident des Europäischen Patentamts

C&F: „Der Richtige an der Spitze des EPA, um personalpolitische und strukturelle Herausforderungen zu lösen.“

Düsseldorf, 27. Oktober 2017 – Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat einen neuen Präsidenten: António Campinos wurde am 10. Oktober 2017 vom Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation in sein Amt gewählt. Der 49-jährige Portugiese tritt damit die Nachfolge von Benoît Battistelli an. Als Chef des Amts der Europäischen Union für Geistiges Eigentum (EUIPO) in Alicante bringt António Campinos umfangreiche Erfahrung in der Führung einer internationalen Organisation und deren Anpassung an das digitale Zeitalter mit. Die Fähigkeit zu gestalten hat er unter anderem 2016 bewiesen, als das „Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt“ unter seiner Regie in EUIPO umbenannt wurde.

Seine fünfjährige Präsidentschaft beim EPA in München beginnt zum Juli 2018 – und wird auch personalpolitisch eine Herausforderung: So war es in der Vergangenheit zu teils schweren Konflikten zwischen der Amtsführung, der EPA-Belegschaft und der Gewerkschaft SUEPO gekommen. Aus Sicht von Cohausz & Florack (C&F) ist der neue Präsident dieser Aufgabe gewachsen: „Wir denken, er bringt die besten Voraussetzungen mit, zwischen der Amtsleitung und den Mitarbeitern des EPA zu moderieren und einen Einigungsprozess herbeizuführen“, sagt Gottfried Schüll, Patentanwalt und Partner von C&F. Auf struktureller Ebene warten ebenfalls große Herausforderungen: So gilt es, die Unabhängigkeit der EPA-Beschwerdekammern sicherzustellen und gleichzeitig die derzeit stockende Einführung des geplanten einheitlichen EU Patents zu begleiten. „Auch hierfür ist António Campinos sicher eine gute Wahl“, so Schüll weiter.

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