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Interviews von COHAUSZ & FLORACK
02.02.2017 / Felipe von Heeereman, Christiane Hering

Interview mit Patentanwaltskandidat Felipe von Heereman

Felipe von Heereman (26) ist Wirtschaftsingenieur mit der Fachrichtung Maschinenbau. Und begeisterter Basketballspieler. Und seit Anfang 2016 auch Patentanwaltskandidat bei Cohausz & Florack.

Maschinenbau und Jura – wie passt das überhaupt zusammen?

Im ersten Moment hören sich diese Bereiche natürlich gegensätzlich an. Allerdings gibt es zwischen Maschinenbau und Jura zahlreiche Schnittstellen – nicht nur auf dem Gebiet des Gewerblichen Rechtsschutzes. Während meines Studiums habe ich zum Beispiel ein Seminar über Produkthaftung und Produktsicherheit besucht. Diese Themen spielen auch im Maschinenbau eine ganz große Rolle.

Welche Eigenschaften braucht man als Patentanwalt?

Als Patentanwalt – und auch schon als Kandidat – hat man mit sehr unterschiedlichen Themen zu tun. Man sollte sich also schnell und gründlich in neue Sachverhalte einarbeiten können. Auch das Formulieren und Schreiben sollte einem Patentanwalt nicht schwer fallen. Die Kunst ist es, technische Sachverhalte möglichst simpel und allgemein zu beschreiben.

Wie belohnen Sie sich nach einem Erfolgserlebnis – im Berufsleben oder privat?

Meist belohne ich mich erst nach größeren Erfolgserlebnissen. Nach meinem Masterabschluss bin ich zum Beispiel einmal um die Welt gereist. Wenn ich meine Patentanwaltsausbildung abgeschlossen habe, werde ich mich voraussichtlich mit einer weiteren Reise belohnen. Ansonsten treibe ich nach der Arbeit gerne Sport, am liebsten spiele ich Basketball. Und bei unserem monatlichen Kandidatenstammtisch belohne ich mich auch gerne mal mit einem leckeren Kölsch oder Alt.

Ein Blick in die Zukunft, bitte! Wie wird sich das Patentwesen weiterentwickeln?

Die Anzahl von Patentanmeldungen hat in den letzten Jahren weltweit zugenommen. Meiner Meinung nach wird der Schutz von Innovationen in Deutschland künftig noch relevanter werden. Auch patentrechtlich bleibt die Entwicklung spannend – ich denke zum Beispiel an die geplante Einführung des einheitlichen Patentgerichts, das es Patentinhabern ermöglicht, ihre Schutzrechte in Zukunft länderübergreifend in allen Mitgliedsstaaten der EU durchzusetzen.



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