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/ Dr. Lauren Schweizer, Christiane Hering

Interview mit Patentanwaltskandidatin Dr. Lauren Schweizer

Wie trifft das Gehirn Entscheidungen? Wie bestimmen Hirnstrukturen unsere Wahrnehmung, unsere Gefühle und unser Denken? Mit diesen und anderen Fragestellungen hat sich Dr. Lauren Schweizer im Studium befasst.

Zuerst in ihrem Heimatland, den USA, und später an den Universitäten in Göttingen und Bochum. Seit Juli 2016 ist die 31-Jährige Patentanwaltskandidatin bei Cohausz & Florack.


Wie sind Sie als Neurowissenschaftlerin darauf gekommen, Patentanwältin zu werden?

Ein Auslöser war ein technisches Messgerät, das ich während meiner Promotion benutzt habe. Ich war damals unzufrieden mit der Leistung des Geräts und dachte: „Wie hilfreich es doch wäre, wenn ich es verbessern und für meine Idee ein Patent anmelden könnte!“ Also habe ich mich darüber informiert, was man genau für einen Patent tun muss – und festgestellt, dass die Beschäftigung mit Patenten ein Vollzeitjob sein kann. Das hat mir eine ganz neue Welt eröffnet. Und je stärker ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr wusste ich: Das möchte ich beruflich weiterverfolgen!

Was schätzen Sie an dem Beruf des Patentanwalts?

Als Patentanwalt muss man sehr detailorientiert sein und eine gute Auffassungsgabe haben. Nach meinen Schnuppertagen bei Cohausz & Florack habe ich gemerkt, dass die Arbeit aber nicht nur anspruchsvoll ist, sondern auch noch Spaß machen kann. Wo sonst hat man es gleichzeitig mit Wissenschaft, Recht und Wirtschaft zu tun?!

Wie viel Verantwortung tragen Sie als Auszubildende bei Cohausz & Florack? Und wie finden Sie das?

Für meine Arbeit trage ich selbstverständlich die volle Verantwortung und ich achte darauf, dass ich immer mein Bestes gebe. Da ich aber erst am Anfang meiner Ausbildung bin, wird natürlich alles gut kontrolliert, bevor es an die Mandanten geschickt wird. Ich denke, dieser Grad an Verantwortung ist als Patentanwaltskandidatin genau angemessen. Je mehr Berufserfahrung ich im Laufe der Zeit bekomme, desto eigenständiger werde ich dann auch arbeiten.

Welche Fragestellung sollte unbedingt noch in Form eines Patents gelöst werden?

Als Neurowissenschaftlerin würde ich sagen: Ein transportables MRT-Gerät, das bei externen elektrischen Feldern wenig störungsanfällig ist, wäre sicher eine tolle Erfindung! Die Arbeit daran überlasse ich aber lieber den Physikern ...

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