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/ Rebekka Schiffer, Dr. Natalie Kirchhofer

EUIPO verzeichnet deutlich mehr Anmeldungen von Unionsmarken in 2021

C&F hofft auf wirtschaftliche Erholung und neue Innovationsfreude

Düsseldorf, 28.06.2021 – Die Zahl der Unionsmarkenanmeldungen beim EUIPO (Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum) ist in den vergangenen Monaten sprunghaft angestiegen: Bislang lag das jährliche Wachstum bei 3,5 bis 5 Prozent. Im Jahr 2020 verzeichnete das Amt dann eine Steigerung von 10 Prozent und in den ersten vier Monaten von 2021 gar ein Plus von fast 28 Prozent. Laut EUIPO sei die erhebliche Zunahme neben Anmeldungen aus China auch auf solche aus europäischen Ländern, den Vereinigten Staaten und Japan zurückzuführen. „Der Online-Handel boomt, und alle, die auf großen Plattformen verkaufen möchten, müssen zeigen, dass sie ihr geistiges Eigentum geschützt haben“, sagt Karin Kuhl, Leiterin der Hauptabteilung Kerngeschäft beim EUIPO. Sie sieht in der Entwicklung ein „positives Zeichen für die Attraktivität des europäischen Marktes und das Vertrauen in das Unionsmarkensystem“.

Auch Cohausz & Florack (C&F) zeigt sich erfreut über die stark steigenden Anmeldezahlen. „Sie lassen darauf schließen, dass sich die Wirtschaft nach monatelangen Einschränkungen durch die Pandemie wieder erholt und aktiv wird“, sagt Rebekka Schiffer, Rechtsanwältin und Partnerin von C&F. „Wir hoffen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt, und unterstützen unsere Mandanten weiterhin dabei, innovativ zu bleiben.“ Die Kanzlei ist auf Markenrecht spezialisiert und gehört zu den anmeldestärksten Sozietäten beim EUIPO. Das Amt ist seit seiner Gründung 1994 zu einer wichtigen EU-Institution mit globaler Reichweite geworden.

 

Picture credits: Looker_Studio – AdobeStock.com

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